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Alt 29.12.2009, 18:40
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Standard Weihnachten im Disneyland - 24.12. - 27.12. 2009

Vorwort

Na dann mal herzlich willkommen zu meinem ersten Trip Report in diesem Forum. Ich hab früher schon mal welche in anderen Foren geschrieben, aber dies ist tatsächlich der erste den ich auf Deutsch schreibe, ich bin mal gespannt.

Zunächst mal vorneweg: Ich selbst war seit 1993 insgesamt ungefähr 20 mal in Disneyland Paris, zu Beginn mit einem Freund (manchmal auch zu mehreren) von München aus, dann während meiner Zeit in Amsterdam (da hab ich 5 Jahre lang gewohnt) auch ab und an mal alleine oder mit einem Bekannten aus Holland. Von dort war die Fahrt mit dem Auto nicht weit, da lohnte sich ein Annual Passport. Zum letzten Mal war ich allerdings vor 4 Jahren dort, zum Eröffnungs-Event von Space Mountain Mission 2. Danach hat es irgendwie nicht mehr geklappt (zeitlich etc., außerdem hatte sich tatsächlich ein gewisses Sättigungs-Gefühl eingestellt nach den dauernden Besuchen).

Umso toller war es dann, als mein mittlerweile bester Freund und Mitbewohner Denis diesen Herbst zugestimmt hat, mit mir einen Weihnachts-Trip zu machen. Die letzten Jahre waren wir immer zuhause in Berlin geblieben, dieses Jahr bot es sich aber an, eine kleine Reise zu machen.
Wir ergatterten einen extrem günstigen Flug (EUR 169 für 2 Leute mit Lufthansa), fanden ein günstiges Hotel-Angebot (EUR 177 für 3 Nächte im Ibis Val d’Europe) und freuten uns schonmal vor.

Die Lufthansa hat sich vor ein paar Wochen noch gemeldet und uns mitgeteilt dass es leider am 24. Dezember keinen Direktflug von Berlin nach Paris geben sollte, aber man wolle uns via Frankfurt gerne transportieren, also alles in Ordnung.

Ich habe dann noch ein paar weitere Vorbereitungen getroffen (Weihnachtsdinner gebucht, Eintrittskarten im Voraus gekauft, TGV-Tickets gebucht, dazu überall später mehr), mich nochmal ein bisschen eingelesen und mich wie gesagt vorgefreut.

Denis ist 22 und war bisher nur ein einziges Mal in DLP, nämlich mit 15 Jahren für einen Tag in Begleitung seiner Mutter. Er fand damals DLP ziemlich doof und wollte eigentlich gar nicht mehr hin. Ich habe ihm allerdings diesmal versprochen, dass ihm der Trip gefallen würde. Als Teenager mit Mutter für einen Tag – das kann ja nichts gewesen sein.

Soviel mal zur Vorgeschichte unserer Reise, es folgt der Trip Report. Ich werde versuchen, nicht allzu viel überflüssigen Kram zu schreiben. Es gibt auch nur relativ wenige ausgewählte Fotos (und gar keine vom letzten Tag). Wir haben keine tausende Bilder gemacht, weil ich es wichtig fand das Denis erstmal mit eigenen Augen was mitbekommt und nicht nur auf den Screen der Kamera guckt. Es sind auch ein paar Bilder vom Essen dabei, was ich immer ziemlich wichtig finde… Alles andere ist ja auch schon tausendmal fotografiert worden...
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Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009)
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Alt 29.12.2009, 18:43
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Standard Tag 1: 24. Dezember 2009 (Heiliger Abend) Teil 1

Am Vorabend war schon ein Freund von uns angekommen der während unserer Abwesenheit die Wohnung bewohnen und sich um die 2 Kater kümmern sollte, also konnten wir morgens in aller Ruhe unsere Koffer packen (die werden ganz schön voll wenn man Winterjacken einpacken muss) und uns reisefertig machen. Das bestellte Taxi kam pünktlich um 9.15 Uhr und fuhr uns zum Flughafen Tegel. Eingecheckt hatte ich uns bereits am Vorabend per Computer, also gaben wir nur schnell unser Gepäck ab und gingen zu Burger King am Flughafen um zu frühstücken (war ganz ok, aber McMorning mag ich lieber).

Zum Glück war nach dem Kälte-Chaos der vorangegangenen Tage alles wieder im Lot, sodass wir dann auch extrem pünktlich um 10.45 Uhr losgeflogen sind und ebenso pünktlich in Frankfurt ankamen. Wir hatten dort 1,5 Stunden Aufenthalt und haben uns dort ein bisschen umgesehen und gelangweilt.

Es ging dann aber auch wieder sehr pünktlich nach CDG weiter, der Flug war unspektakulär. In CDG angekommen stellte ich fest dass wir theoretisch einen TGV eher schaffen könnten als den den wir im Voraus per Internet gebucht hatten. Per CDGVAL (fahrerlose Metro, die den Flughafen gegenüber früher extrem aufwertet) fuhren wir zu Terminal 2, fragten kurz einen Schaffner am Bahnsteig ob es ihm was ausmachen würde wenn wir den gleich fahrenden Zug nehmen würden (das war ihm relativ wurst, es geht ja nur um eine 10-minütige Fahrt) und stiegen ein. 30 Sekunden später fuhr der Zug auch direkt los, und schon hatten wir eine Stunde kostbare Zeit gewonnen.
Im Nachhinein betrachtet hätten wir auch gar kein Ticket gebraucht – ich glaube wenn man an einem Ende des Zuges einsteigt stehen die Chancen gut dass kein Schaffner vorbei kommt auf dem kurzen Weg.

In Marne-la-Vallée Chessy angekommen, begaben wir uns zunächst zur RER um die eine Station nach Val d’Europe zu fahren. Auf Nachfrage bekamen wir dort gesagt dass wir dazu kein Ticket benötigen, der RER führe heute gratis (ob das an Weihnachten lag oder an den Streiks die ca. ein Viertel der Züge ausfallen ließen haben wir nie schlüssig geklärt). Wir mussten im Zug ca. 10 Minuten warten bis er los fuhr, aber 3 Minuten später waren wir in Val d’Europe. Schnell den (in Fahrtrichtung) vorderen Ausgang genommen und schon steht man vor dem Hotel. Echt enormst praktisch. Eingecheckt waren wir dann auch ganz fix. Das Ibis hat zweckmäßige aber gemütliche Zimmer, mit einer zehr großen modernen Duschkabine im Bad, Haartrockner, Flachbildfernseher (Sat 1 war der einzige deutschsprachige Kanal, BBC World gabs aber auch und ich war ja nicht zum Fernsehen da) und allem was man so braucht. Wens interessiert: es gibt auch WLAN (ich hatte aber meinen Laptop nicht dabei). Gleich nebenan im gleichen Gebäude ist übrigens ein Etap, noch billiger, aber auch spartanischer.

Kurz ausgepackt, umgezogen und es konnte los gehen…
Leider regnete es am 24.12. fast unablässig, aber wir mussten sowieso erstmal die Sache mit den Tickets klären. Wer darüber nichts lesen will, der überspringt besser den nächsten Teil, im übernächsten geht es dann wirklich mit dem Disney-Besuch (und auch mit Fotos) los. Der kommende Teil ist eher etwas unerfreulich…
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Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009)
  #3  
Alt 29.12.2009, 18:47
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Standard 24. Dezember Teil 2: Das Ticket-Ärgernis.

Ich hatte, wie ja schon kurz erwähnt, bereits online Tickets gekauft. Nämlich das sogenannte „Party-Ticket“ (4 Tage beide Parks zum Preis von 3) für jeweils EUR 138. Nun hatte ich mich nicht zuletzt wegen der Möglichkeit die EMH wahrzunehmen seitdem dazu entschlossen, stattdessen Dream Passports für Denis und mich zu erwerben. Vielleicht schaffen wir es ja innerhalb des kommenden Jahres nochmal für einen Kurztrip nach Paris. Wirklich wichtig fand ich allerdings tatsächlich die EMH, da es ja an den Weihnachtstagen tagsüber bekanntlich extrem voll ist.

Ich hatte im Vorfeld schon mit der lieben truppi ein Treffen vereinbart, damit sie über das „Parrainage“-System unsere Pässe sponsern kann und wir dadurch auch 10% auf die APs bekommen würden. Als wir auf dem Weg zum Park waren rief ich deswegen kurz bei truppi an. Die war zwar grade irgendwo bei Star Tours unterwegs, versprach aber sich gleich zu Donald’s Desk auf den Weg zu machen. Die Zeit bis zu ihrer Ankunft nutzte ich schonmal um mit den dortigen Mitarbeitern zu sprechen. Und da kündigte sich bereits an, dass wir wohl mit der Anrechnung der von mir gekauften Tickets ein Problem haben würden. Ich hatte Zahlungsbelege ausgedruckt, die dann bei Guest Relations gegen ein Ticket eingetauscht werden müssen. Dies hatte ich noch nicht gemacht (ich wollte ja die Tickets eigentlich gar nicht mehr), deswegen habe ich den Leuten am Donald’s Desk erstmal nur die Zahlungsbelege vorgelegt.
Nachdem man sich dort unter Einbeziehung von 4 CMs dann darauf geeinigt hatte dass diese Tickets nicht auf die APs anrechenbar seien, bat ich darum, mich doch an eine „höhere“ Stelle zu verweisen. Dies sei wohl „Relations Visiteurs“, also Guest Relations. Da bin ich dann auch hin.

Es stand dort eine ziemliche Schlange, die sich aber schnell bewegte. Der netten CM dort musste ich natürlich auch erstmal erklären worum es ging. Die verschwand dann auch nach hinten und kam nach ein paar Minuten wieder, leider mit derselben Aussage. Da die Tickets im Internet gekauft worden seien (fließt wohl in einen anderen Einnahmentopf) könne man sie nicht auf die APs anrechnen. Da sei leider nichts zu machen. Wieder meine Frage nach einer übergeordneten Stelle. Man schickte mich zurück zu Donald’s Desk.
Dort war inzwischen auch truppi angekommen und so liefen wir dort zu dritt auf. Leider brachte auch das keine Verbesserung der Situation. Die Chefin vom Dienst war wohl eine Dame namens Siggy oder Saggy oder so, diese würdigte uns auch keines Blickes sondern sprach ausschließlich auf Französisch mit der CM die uns „bediente“. Es wurde langsam klar, dass wir hier nicht weiter kommen würden.

Also gingen wir zurück zu Guest Relations (diesmal ohne Anstehen, das hatte man uns vorher angeboten) und tauschten die Zahlungsbelege gegen Eintrittskarten, denn wir wollten es jetzt beim Annual Passport Office im Park versuchen.

So geriet auch der erste Eintritt in den Park zu einer nicht besonders magischen Aktion, weil wir einfach erstmal Richtung AP Office liefen. Allerdings stahlen sich doch ein paar Tränchen in meine Augen als wir die Discovery Arcade durchschritten, irgendwie bekomme ich da immer so ein „Ich bin zu Hause“-Gefühl…

Am Bureau Passeport Annuel angekommen, empfing uns erstmal eine CM mit einer ziemlich durchdringenden Stimme, der wir (mal wieder) die Situation erklärten. Die war wohl relativ schnell überfordert und gab uns ab an eine CM die besseres Englisch sprach. Leider konnten wir auch dort nichts erreichen. Ich war inzwischen so weit anzubieten, uns lediglich die 65 Euro für ein 1-Tages-Hopper Ticket anrechnen zu lassen (statt der vollen EUR 138 pro Ticket), aber auch das scheiterte an der mangelnden Flexibilität des Systems. Noch nicht einmal mein verzweifeltes „But it’s Christmas – and this is Disney!“ half weiter. Es war einfach nichts zu wollen.

Ich hatte mir aber nunmal in den Kopf gesetzt, Annual Passports zu besorgen und so traf ich dann auch die spontane Entscheidung, das trotzdem durchzuziehen. Nachdem ich also bereits EUR 276 für unsere 2 Tickets bezahlt hatte, würde ich nochmal EUR 340 (dank des Sponsoring-Discounts) für 2 Dream Passports zahlen. Allerdings betrachte ich die Angelegenheit noch nicht ganz als abgeschlossen und werde auf alle Fälle einen Brief an Disney verfassen in dem ich die Situation noch einmal klarstelle. Mal sehen was denen dazu einfällt.

Sobald die Entscheidung gefallen war die APs auf jeden Fall zu kaufen ging dann auch alles ganz fix. Wir wurden an einem Schalter geschickt, an dem eine extrem nette CM aus Australien Dienst tat. Die wickelte ganz professionell das Ausfüllen aller Parrainage und AP-Formulare ab und erstellte unsere neuen Jahrespässe. Sie schenkte mir sogar noch eine kleine Buzz Lightyear Figurine als kleines Extra.

Nach der ganzen Aktion verabschiedeten wir uns noch von truppi und ihrer Familie und beschlossen den unerfreulichen Beginn hinter uns zu lassen und ab sofort nur noch Spaß zu haben. Der Besuch konnte nun wirklich beginnen…
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Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009)
  #4  
Alt 29.12.2009, 19:06
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Standard 24. Dezember Teil 3: Der Heilige Abend

Nunja, es regnete, es war kalt :nf_cold: und ein bisschen wirkte das Erlebnis von eben noch nach, aber Denis und ich wollten jetzt erstmal den Park erkunden. Irgendwie sind wir etwas planlos durch die Gegend gelaufen (das Wetter half auch nicht wirklich), aber die Wartezeit bei Space Mountain war grade sehr kurz und deswegen ging es erstmal da hin. Früher war ich ein Fan von den schlimmsten Achterbahnen, inzwischen brauch ich das eher nicht mehr so, aber einmal musste schon sein. Leider ging bei dieser Fahrt die Musik nicht während des Rides, aber es hat dennoch Spaß gemacht.
Wir stellten uns dann auch noch kurz bei Snow White an und fuhren das, die Schlange dort war auch recht kurz. Der Wald in dem Ride ist schon immer wieder gruselig. ;-)

Was wir sonst noch so gemacht haben weiß ich gar nicht mehr (Pirates of the Caribbean war aber dabei, toll wie immer!), jedenfalls haben wir immer mal wieder in dem einen oder anderen Shop Zuflucht vor dem Regen gesucht, bis es Zeit für uns war in Richtung Sequoia Lodge zu laufen, da wir dort unser Weihnachtsessen gebucht hatten.

Auf unserer Buchung stand, dass wir auf jeden Fall 30 Minuten vor der Zeit (21.30 Uhr) dort sein sollten, also verließen wir kurz vor Fantillusion den Park und machten uns auf den Weg durch das Village zum Hotel. Leider wurden wir auf dem Weg dann so richtig nass, weil der Regen immer stärker wurde. Völlig durchnässt kamen wir dann im Hotel Sequoia Lodge an und meldeten uns bei dem Empfang für die Abendessen (am oberen Ende der Treppe zu den Restaurants). Dort fand man unsere Reservierung dann auch auf Anhieb auf einer Liste (wir waren dem Restaurant Hunter’s Grill zugeteilt) und bat uns, doch noch eine Weile zu warten und später wieder zu kommen. Und auch möglichst nicht genau um 21.30 sondern vielleicht eher um 21.45. Wir hatten jetzt also fast eine Stunde Zeit rumzubringen.

Wir suchten und fanden (zum Glück, es war nämlich EXTREM voll) einen Tisch in der Hotel Bar, gleich an dem riesigen offenen Kamin, der unsere Jacken dann auch fleissig getrocknet hat.
Weder Denis noch ich trinken normalerweise Alkohol (nur sehr sehr selten), aber wir mussten ja nicht fahren und kalt war uns auch, also suchten wir uns aus der Cocktail-Karte was interessantes aus. Mein erster Cocktail war ein „Blue-Glow-Tini“, in dem ein blau blitzender Eiswürfel schwamm (siehe Foto). Der erregte durchaus Aufmerksamkeit bei den umliegenden Tischen, aber lecker war er schon auch.



Dem ersten Cocktail sollte dann auch noch ein zweiter folgen. Ganz schön beschwipst machten wir uns danach auf den Weg zum Einlass des Restaurants, wo wir nach kurzer Wartezeit dann auch an einen festlich gedeckten Tisch geführt wurden.



Das Restaurant war in einem Pocahontas-Thema dekoriert, überall lagen Federn herum (Boden, Tische…) und alle Kellner waren als Indianer verkleidet (einer davon war besonders schnucklig). Sogar Mickey kam als Häuptling verkleidet vorbei und begrüßte uns. Hier ein Foto mit Mickey und Denis:


Man servierte uns sofort erstmal ein Glas Champagner (den wir leider beide nicht trinken), und auf jedem Tisch stand eine Flasche Wasser und eine Flasche Rotwein. Da ich keinen Wein trinke, fing Denis schonmal damit an, schaffte aber auch nicht mehr als ein Viertel der Flasche… Es gab natürlich auch Soft Drinks die man bestellen konnte. Alles im Preis drin (immerhin 95 Euro pro Nase).

Das Essen selbst war als riesiges Büffet organisiert, an dem man sich nach Herzenslust bedienen konnte. Weil ich die „Speisekarte“ vom Tisch geklaut habe, kann ich jetzt auch wiedergeben was es gab (ist jetzt auf Englisch, hoffe das ist ok):

BUFFET STARTERS
Stuffed Bellevue salmon
Fisherman’s Stall
Medley of marinated and smoked salmon
Game paté baked in a crust
Scallop terrine and prawn cocktail
Country platter with grilled vegetables and pesto
Chicken and pistachio galantine
Block of duck foie gras [mit Brioche-Brötchen – sooo lecker!]
Suckling pig mosaic
Country salad with walnuts
Selection of mixed salads

MAIN COURSES
Ham on the bone, roasted pineapple
Loin of veal with chestnuts and mushrooms
Roast turkey with gravy
Boudin blanc (white pudding) with apples
Sirloin steak with three pepper sauce
Monkfish and cod with smoked duck breast
Selection of shellfish with saffron
Fresh salmon with sorrel sauce
Potato gratin with Reblochon cheese
Rice pilaf
Selection of vegetables with butter sauce
Cheese ravioli, morel mushroom sauce
Crispy vegetables and wild mushrooms, saffron oil

PLATTER OF FRENCH CHEESES


DESSERTS
Yule Log
Dessert buffet
Fresh fruit cascade [mit Schokobrunnen]
Coffee and Petit Fours
Children’s Candy


Alles in allem also eine sehr reichhaltige Auswahl und man fand auf jeden Fall genug zu essen, auch wenn man das eine oder andere nicht mochte (ich machte zum Beispiel einen Bogen um die Massen von Krustentieren die noch in der Schale wohnten, Denis mag keine Foie Gras…). Es gab auch ein extra Kinderbuffet mit den üblichen (frittierten) Verdächtigen und Pasta etc.

So gegen 23 Uhr konnten wir uns beide nicht mehr rühren und waren absolut vollgefressen. Wir verließen also Sequoia Lodge und machten uns auf den Weg zur RER-Station. Auf dem Weg dorthin fing es dann wieder in Strömen zu regnen an, wir waren also wieder klatschnass als wir ankamen. Dann der Schock: Die RER-Station war komplett dicht, anscheinend fahren am hl. Abend schon früher als sonst keine Züge mehr (oder es lag am Streik?). Wir stellten uns also an den Taxistand neben der Station (in den Regen) und warteten. Nach 10 Minuten kam dann ein Taxi, leider standen noch 2 andere Grüppchen vor uns am Stand. Nach weiteren 10 Minuten hatte ich keine Lust mehr dort zu warten und beschloss, mit Denis ins Disneyland Hotel zu gehen (dem Security-Menschen auf dem Weg erzählten wir dass wir dort in die Bar wollten) und uns dort ein Taxi rufen zu lassen.

Das tat der nette CM an der Rezeption auch sehr gerne und wir konnten die 20 Minuten Wartezeit (scheint an Hl. Abend echt schwer zu sein dort ein Taxi zu bekommen) in der wunderschön weihnachtlich dekorierten Lobby des Disneyland Hotels verbringen.

Die Fahrt ins Hotel wurde dann nochmal ein Abenteuer, denn der Fahrer raste mit einem Affenzahn, telefonierte während der Fahrt und notierte sich sogar (mit an die Schulter geklemmtem Telefon) eine Telefonnummer auf ein Stück Papier während der die Straße entlangbretterte. Wir kamen aber am Ende doch gesund am Hotel an und fielen so gegen 1 Uhr morgens erschöpft in unsere Betten.
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Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009)
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Alt 29.12.2009, 19:15
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Standard Tag 2: 25. Dezember 2009 (1. Weihnachtsfeiertag)

Der Wecker (sprich: das Handy) klingelte um 7 Uhr, wir wollten ja heute die EMH im Disneyland Park in Anspruch nehmen. Ich hatte mich vorher von zuhause aus nach den RER-Fahrplänen erkundigt, war allerdings für die Katz da ein Streik den Fahrplan total durcheinander geworfen hat. Wir standen aber dennoch um halb acht am Bahnsteig (es regnete wieder) und warteten auf den Zug. Es kam dann auch einer, allerdings erst um 10 vor acht. Nuja, es sind ja nur 3 Minuten bis zur Endstation und so waren wir um 5 vor 8 am Security-Check angekommen. Dort waren wir die allerersten (!) Gäste und man bat uns noch ein paar Minuten unter dem Zeltdach zu warten. Um 8.00 Uhr ließ man uns (und die ca. 5 anderen Gäste die bis dahin noch gekommen waren) dann in Richtung Park loslaufen. Wir kamen da dank unserer neuen APs auch direkt rein und gingen erstmal durch die Arkaden (es regnete!) in Richtung Discoveryland.

Ich war Buzz noch nie gefahren und wollte das ganz dringend nachholen. Es hatte auch geöffnet und wir waren mit die ersten Fahrgäste dort. Weil nur ganz spärlich Gäste nachkamen um diese frühe Stunde, fuhren wir den Ride noch ein paar mal mehr und mussten nie dafür anstehen. Getroffen haben wir auch was, ich kam meistens so um die 350.000 Punkte raus, Denis schaffte einmal sogar noch ein Level höher.

Am Ausgang von Buzz kauften wir uns dann Ponchos, weil wir keine Lust hatten noch mehr durchzuweichen (ich wusste aber dass das Wetter im Laufe des Tages besser werden sollte, ich hatte nämlich mit dem Handy im Internet nachgesehen). Denis fuhr dann nochmal Space Mountain und dann gingen wir zum Schloss, wo wir auch so ziemlich die einzigen Leute waren, wie dieses Foto vom Balkon aus beweist:

Kleidsam, so ein Poncho, oder?

Viel mehr hatte an Attraktionen dann auch noch nicht geöffnet, deswegen gingen wir erstmal frühstücken im Cable Car Bake Shop. Als wir dort fertig waren strömten dann auch schon die Menschenmassen in den Park, wir waren aber schon ziemlich entspannt unterwegs. Wir machten uns dann auch gleich auf den Weg in die Walt Disney Studios, denn da hatte sich seit meinem letzten Besuch am meisten getan.

Wir kamen dort kurz nach Öffnung an und gingen nachdem wir einen Fastpass für den Rock’n’Roller Coaster gezogen hatten zuerst mal zum Tower of Terror, denn da war die Warteschlange noch relativ kurz. Der Fast Pass Eingang wurde erst geöffnet während wir dort in der Schlange standen. Ich muss schon sagen, die Attraktion ist wirklich allererste Sahne. Großartiges Theming in der Lobby und der Wartelinie, sowie in der Attraktion selbst. Ich war ToT schon in Florida mal gefahren, aber die Pariser Version steht der in Florida eigentlich in nichts nach, auch wenn der Ride etwas anders ist. Die CMs dort hatten auch sichtlich Spaß an der Sache.

Denis war auch sofort ein Fan und hat jetzt auch das Twilight Zone Thema als Klingelton…
Gleich noch nen Fastpass gezogen und ab Richtung Rock’n’Roller Coaster. Wie gesagt, ich bin nicht so der Fan von schnellen Achterbahnen, aber einmal geht schon. Hat auch Spaß gemacht (obwohl ich Aerosmith immer noch entsetzlich finde) und ich hab mich gefreut dass der Nebel da drin wieder geht.

Ich weiß jetzt auch nicht mehr genau die Reihenfolge in der wir die anderen Attraktionen abgearbeitet haben, aber wir waren auch in Cinémagique, Stitch Live (find ich ganz großartig) und Art of Disney Animation (auch auf den neuesten Stand gebracht und ziemlich schön). Roy Disney in der Pre-show zu sehen ist allerdings irgendwie traurig wenn man weiß dass der erst vor ein paar Tagen verstorben ist.

Es hatte inzwischen erwartungsgemäß aufgehört zu regnen und wir haben unsere Ponchos entsorgt (mehr als einmal kann man die find ich nicht anziehen).

Es war dann auch Mittagessenszeit und wir entschieden uns für das Restaurant des Stars. Das Essen da ist ganz ok, allerdings sind die Büffets etwas chaotisch, teilweise stehen Menschen von 2 Seiten an und kommen sich dann ins Gehege. Das sollte man mal ein bisschen besser kanalisieren.

Irgendwann kam auch eine Köchin mit dem berühmten Servierwagen aus der Küche und Chef Remy begrüßte seine Gäste.
Ein Kind hielt ihm einen Beutel Ketchup unter die Nase, was Remy ganz und gar nicht gefiel. Er schüttelte sich und fiepte ganz unerfreut.



Remy persönlich zu sehen war aber durchaus ein Highlight, er ist schon wirklich sehr putzig.


Als nächstes war die Studio Tram Tour dran. Nicht mehr so interessant wie sie früher mal war, aber Catastrophe Canyon ist immer noch klasse. Allerdings fuhren wir rein und leider funktionierte das „Erdbeben“ nicht, es gab „nur“ Feuer und Wasser… Als wir aus dem Canyon fuhren, hatte die Tram allerdings einen Affenzahn drauf und wir fuhren mit erstaunlichen Fliehkräften um die Kurve und … nochmal in den Canyon hinein! Offensichtlich wollte man uns das volle Erlebnis gönnen und diesmal bebte dann auch die Erde wie geplant, die Wassermassen ergossen sich erneut und auch die Explosionen waren nochmal toll.



Danach fuhren wir nochmal (mit Fastpass) Tower of Terror, dann hat es mir mit der Attraktion auch gereicht, ich hab dann einen leicht empfindlichen Magen gehabt ;-)

Ganz toll fanden wir aber beide den Gift Shop am Ende, wo es wunderbare Souvenirs vom Hollywood Towers Hotel gibt (unser Gästezimmer ist jetzt z.B. Zimmer 1313 des Hotels und der Gästeschlüssel hat einen goldenen HTH-Schlüssel dran)

Aus dem Aufzug heraus hatten wir schon gesehen, dass gerade ein toller Sonnenuntergang stattfand; das warme Licht schuf eine ganz wunderbare Atmosphäre, die wir auf dem Weg aus den Studios dann auch noch ein paar Mal auf Bildern einfingen…




Auf dem Weg in den Park sind wir dann (weil wir noch Zeit hatten bis zum Abendessen) noch im Disneyland Hotel eingekehrt und nahmen je einen Cocktail im Café Fantasia, was immer noch einer meiner liebsten Orte im ganzen Resort ist. Die Atmosphäre ist so entspannt, das Personal so aufmerksam und die Cocktails derart lecker, dort vergisst man wirklich ganz schnell alle Sorgen…

Nach einer weitere Fahrt von Denis im Big Thunder Mountain (während der ich ein bisschen in den Shops wühlte) war es Zeit fürs Abendessen…

Zum Abendessen waren wir mit Farbauti und seiner Frau im Silver Spur Steakhouse verabredet. Wir haben die beiden dann auch gleich am Eingang getroffen, wo wir ein paar Minuten auf unseren Tisch warten mussten.
Die Gesellschaft und die Unterhaltung waren ganz famos, das Essen wars es leider nur teilweise und der Service war absolut grottig. Unser Kellner war unglaublich hektisch, man hatte den Eindruck er war nicht bei der Sache. Am Ende schaffte er es auch nicht, allen die passenden Discounts zuzuschreiben (Shareholder-Karten bei Farbauti und Diana, Dream Passports bei uns), das scheint schon sehr kompliziert zu sein.

Das Essen (siehe Fotos – ein paarmal haben wir die Fotos erst gemacht nachdem schon ein bisschen weggegessen war) war eigentlich ganz in Ordnung, allerdings kam leider ein Beilagensalat ohne Dressing (ein „Sorry“ vom Kellner war alles was er drauf zu sagen hatte) und die Hauptspeisen machten teilweise einen etwas lieblosen Eindruck. Geschmeckt hat’s am Ende aber trotzdem.

(frittierte Ziegenkäsebällchen auf Gemüse)

(Steak & Pommes, Beilagensalat ohne Dressing)

(58-hour Beef mit Meerrettich und Salbei-Kartoffelbrei)

(Apple & Blueberry Crumble)
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von unseren „Mitessern“ (sorry) und machten uns ganz gemütlich auf den Rückweg ins Hotel. Das Wetter war inzwischen kalt aber klar, man konnte einen schönen Sternenhimmel sehen und das Schloss strahlte in voller Weihnachtsbeleuchtung. Einfach wunderschön.

Diesmal fuhr auch relativ bald ein Zug, der uns nach Val d’Europe zu unserem Hotel brachte. Ziemlich geschafft sind wir dann auch recht schnell eingeschlafen.
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Standard Tag 3: 26. Dezember 2009 (2. Weihnachtsfeiertag)

Wieder klingelte das Handy sehr früh, denn wir wollten wieder mit EMH in den Park. Diesmal war es ein kalter, klarer Morgen und der Himmel war wunderschön blau. Sonnenaufgang war gegen 8 Uhr, genau um die Zeit da die EMH im Disneyland Park begannen. Kurz nach 8 waren wir auch im Park und so bot sich uns dieser Anblick:


Nach ein paar weiteren Runden Buzz und 2 Runden Space Mountain (nur Denis diesmal, ich wartete lieber draußen) wollten wir nach Fantasyland zu Peter Pan, auf dem Weg dorthin strahlte uns aber das Schloss in der Morgensonne entgegen:

Nach Peter Pan (der Park hatte inzwischen auch offiziell geöffnet) machten wir uns auf den Weg ins Frontierland zu Big Thunder Mountain und von dort aus ins Chaparral Theatre, wo um 11 Uhr Mickey’s Winter Wonderland lief:


Wir hatten uns für den heutigen Tag vorgenommen, alle Einkäufe zu erledigen, deswegen klapperten wir der Reihe nach alle Geschäfte ab, in denen wir interessante Dinge gesehen hatten. Katzenspielzeug für unsere 2 Kater, sowie 2 Fressnäpfe mit Disney-Katzen drauf, T-Shirts für Denis und mich, eine Jack Skellington Jacke , Eine Plüschversion von Mittens (der Katze aus Bolt), das Buch für Mave, dann in den Studios Dinge aus dem Tower of Terror Shop und noch so einiges mehr. Über das ganze Shopping war es dann auch schon 13 Uhr und wir fuhren mit dem RER zurück ins Hotel um abzuladen.

Für den Tag hatten wir uns auch vorgenommen, das Shopping Center in Val d’Europe mal zu durchschreiten, was wir dann auch taten. Ganz kurz: Es war voll, im Outlet Center gab es nichts was wir nicht z.B. bei TKmaxx zuhause auch günstiger kriegen würden und so haben wir einfach mal nichts eingekauft dort. Nur Mittagessen (bei einem Chinesen) sind wir gegangen, war aber auch nicht spektakulär.

Zurück im Hotel entschlossen wir uns für eine Stunde Schlaf (Denis) bzw. dösen vor dem Fernseher (ich), bevor wir gegen halb sieben wieder Richtung Parks fuhren. Um 20 Uhr hatten wir einen Tisch im Walt’s reserviert.
Wir kamen rechtzeitig zur Castle Lighting Ceremony im Park an (schon sehr hübsch), die anschließend geplante Mickey’s Magical Party fiel aber aus irgendeinem Grunde aus.

Wir sind dann nochmal Phantom Manor gefahren (davon krieg ich nie genug), der Blick vom der Veranda auf das hell erleuchtete Schloss ist schon auch extrem eindrucksvoll (wenn auch auf Grund der Entfernung schwierig zu fotografieren).

Das Abendessen im Walt’s war dann auch noch ein absolutes Highlight. Ich hatte bei der telefonischen Reservierung (im November) bereits darum gebeten wenn möglich einen Fensterplatz zu reservieren. Der war dann auch reserviert, allerdings zur Flower Street hin (was ziemlich sinnlos ist), aber man checkte nochmal nach und fand dann einen zur Main Street hin, sodass wir einen großartigen Blick auf die Fantillusion Parade hatten während unseres Hauptgangs.

Ein Foto gibt’s diesmal nur von meiner (schon angefangenen) Vorspeise (Lobster Bisque), da wir mit Parade etc. einfach so abgelenkt waren, dass wir weitere Fotos einfach vergessen haben.

Aber das Essen war von vorne bis hinten superlecker, die Bedienung war extremst freundlich und aufmerksam und alles in allem war das Essen gar kein Vergleich zum Vorabend. Walt’s war um Klassen besser!
Als wir das Restaurant verließen war es gerade 21 Uhr und es fing (wie immer zur vollen Stunde) an zu schneien…

Ein wundervoll romantischer Abschluss eines tollen Tages.
Heute taten uns vom vielen Laufen echt die Füße weh, außerdem waren wir echt vollgefressen und deshalb sind wir auch recht schnell ins Hotel gefahren und ins Bett gegangen. Am nächsten Tag (unserem letzten im Park) wollten wir nicht ganz so früh raus, daher freuten wir uns auf eine angenehme Nachtruhe…
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Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009)
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Alt 29.12.2009, 19:28
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Standard Tag 4: 27. Dezember 2009

Um halb 9 (also nach wirklich mehr als genug Schlaf) wachte ich auf bevor der Wecker los ging und wir machten uns nach der morgendlichen Körperpflege erstmal ans Koffer packen, da wir ja heute wieder nach Hause fliegen sollten. Wir sind dann auch gleich ausgecheckt und haben die Koffer nach der kurzen Bahnfahrt am Bahnhof in ein großes Schließfach gepackt. Unbeschwert ging es also los in die Parks, wo zuerst mal die WDS auf dem Plan standen. Es war gerade 9.30 und die Türen waren gerade geöffnet worden. Wir also rein, durch Studio 1 hindurch und in die sich gerade bildende Schlange zu Crush’s Coaster angestellt.

Diese befand sich noch außerhalb des eigentlichen Wartebereichs, der noch mit einem Seil abgesperrt war. Nach 10 Minuten wurde dieses Seil aber von einem CM entfernt und die inzwischen recht stattliche Schlange konnte sich in den außerhalb der Attraktion liegenden Wartebereich vorbewegen. Es fing wieder leicht zu tröpfeln an, aber nicht sonderlich schlimm.
Um Punkt 10 Uhr wurde das letzte Seil (diesmal das beim eigentlichen Eingang zur Attraktion) entfernt und wir konnten ins Gebäude. Von da aus dauerte es auch keine 5 Minuten bis wir dran waren. Insgesamt hatten wir also ziemlich genau 30 Minuten gewartet, unsere längste Wartezeit bei einer Attraktion überhaupt während des Trips, aber kein Vergleich zu den bis zu 90 Minuten die unter Tags bei bestimmten Attraktionen (z.B. Crush) angezeigt wurden. Mit EMH und einem frühen Parkbesuch, sowie dem Fahren der größeren Attraktionen außerhalb der Stoßzeiten (während Paraden, am Ende des Tages…) kann man lange Wartezeiten sehr gut vermeiden.

Crush's Coaster selbst ist herzallerliebst, mir gefielen besonders die Möwen in der Loading Area. Der Ride selbst ist auch sehr nett gemacht, ich war allerdings froh dass wir vorwärts los gefahren sind

Um 10.08 Uhr waren wir auch schon wieder draußen und uns war nach Frühstück. Das ist jetzt in den WDS ein wenig schwierig zu bekommen, deswegen entschieden wir uns sozusagen für ein Brunch im Studio 1, mit Pizza und Salat, Mittagessen konnten wir heute ja später.

Nach einer letzten Runde Tower of Terror (wir hatten vorher nen Fastpass gezogen) für Denis machten wir uns dann auch auf den Weg in den Disneyland Park, wo wir um 13 Uhr einen Termin für eine geführte Tour hatten. In der City Hall trafen wir dann auch den Rest der Gruppe, nämlich Mummelchen (die an dem Tag Geburtstag hatte) , samt Mann und 2 Kindern (die beide brav und teils recht interessiert waren und die lange Tour ganz gut und tapfer überstanden haben).

Das waren dann auch schon alle Teilnehmer der Tour (immer schön wenn man mit sympathischen Menschen unterwegs ist) und wir trafen unseren Tourguide Christoph aus der Schweiz, der für eine Kollegin eingesprungen war. Eigentlich arbeitete er an diesem Tag im VIP Department und hatte auch die entsprechende Uniform (mit schwarzer Weste) an.

Christoph war ein ausgesprochener Quell des Wissens und erzählte und sehr viele interessante Dinge zur Geschichte Walt Disney’s, des Disneyland Konzepts und dann auf dem langen Weg durch den Park auch zu den einzelnen Ländern. Ebenso wie ich mochte er Main Street USA am liebsten von allen „Ländern“ und so gab es hier viel zu erfahren. Da ich die Tour schon einmal mitgemacht hatte und auch schon viel zu den Parks gelesen habe hielten sich die neuen Informationen für mich in Grenzen, aber es war dennoch toll und lehrreich.

Zu viele Einzelheiten möchte ich hier jetzt nicht erzählen (macht die Tour lieber selbst, es lohnt sich auf jeden Fall!), aber Christoph sagte zum Beispiel dass die Tower of Terror Tour momentan getestet wird und er sich sicher dafür einsetzt, dass diese auch in anderen Sprachen angeboten wird. Außerdem bestätigte er mehr oder weniger den geplanten Ratatouille Dark Ride und auch die Pläne zum Arielle-Ride sind wohl noch nicht vom Tisch, ebenso wie Philharmagic. Auch ob Captain EO in Paris wiederkehren wird ist noch nicht ganz raus.

Alles in Allem dauerte die Tour etwas länger als die veranschlagten 2 Stunden und jeder Teilnehmer bekam auch noch einen exklusiven Pin, den es sonst nicht zu kaufen gibt.

Am Ende der Tour in Discoveryland verließ uns Christoph und wir verabschiedeten uns von Mummelchen & Co, die ja noch bis nach Neujahr bleiben dürfen (die Glücklichen!).

Mit einer Träne im Auge verließen Denis und ich den Park in Richtung Village, wir wollten bei Annette’s zu Mittag essen. Anstehen mussten wir nicht lange (es war ja inzwischen nach halb vier) und so saßen wir schnell in einer der gemütlichen Nischen. Leider war unser Kellner entweder unfähig oder komplett überfordert (die anderen machten alle jedenfalls einen entspannteren Eindruck), jedenfalls warteten wir nach der Bestellung (mit vorgezeigten Dream Passports) 20 Minuten bevor überhaupt etwas passierte. Nur auf Nachfrage (und einem geschockten Blick des Kellners) kamen dann unsere Getränke (Cherry Sprite und Vanilla Sprite), von unseren Dream-Passport-Orangensäften keine Spur. Als dann nach weiteren 10 Minuten endlich das Essen kam reklamierten wir diese. Das Essen (Rockabilly Burger und Mega Burger) war wie gewohnt großartig und wir hatten inzwischen auch richtig Hunger. Der Kellner kam während des Essens nochmal vorbei und sah nach dem rechten. Ich sagte dass die Orangensäfte immer noch nicht da seien, was er nur mit einem Achselzucken und einem „Sorry“ quittierte. Die kamen dann übrigens auch nicht mehr. :cry:

Nach einem abschließenden gemeinschaftlichen Oreo-Cookie-Milchshake ging es ans Zahlen und schon hatte der Kellner wieder den Dream Passport vergessen. Grummelig ging er von dannen und machte die Rechnung neu. Wieder ein kurzes „sorry“ war alles was er zu sagen hatte. Sorry dass es dann auch nicht für ein vernünftiges Trinkgeld gereicht hat.

Nach dem Essen noch ein allerletzter Einkauf (lustige transparente Spielkarten) im Disney Store, noch schnell eine Briefmarke im Relay im Bahnhof besorgt, Gepäck aus dem Schließfach geholt und ab ging es im TGV zum Flughafen. Bye bye Disneyland, wir kommen sicher bald wieder!

Der Flug nach Berlin hatte ne Stunde Verspätung und bei solchen Gelegenheiten lernt man CDG wieder zu hassen (wirklich unglaublich langweilig dort), aber wir kamen gut in Berlin an und haben uns gefreut unsere Miezen wieder zu sehen (und die sich auch).

Das war’s mit dem Report unseres Weihnachtstrips, ich hoffe er war einigermaßen unterhaltsam. Ich nehme mir immer vor viel mehr Triviales wegzulassen, aber wenn ich mal so im Schreibmodus bin…
Nunja, vielleicht sieht man sich demnächst mal wieder dort, dank AP werde ich sicher mal wieder dort sein in den kommenden 12 Monaten. Bis dahin erstmal danke fürs Lesen!
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ansoflo2007 (07.01.2010), engelchen (02.01.2010), Flounder (30.12.2009), Mel (30.12.2009), Tron (30.12.2009)
 

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