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Alt 15.11.2009, 15:45
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Standard Zu Besuch bei Le Mickey 15.06. - 19.06.2009

Hallo zusammen,

so, dann werde ich meinen Bericht aus dem alten Forum auch wieder einstellen.

Den Text habe ich nicht verändert, also seht es mir bitte nach, wenn das eine oder andere doch ein wenig hart klingt, gerade auch im Hinblick auf das Essen. Beim nächsten Besuch gelobe ich Besserung.

Also, los gehts:

Tag 1

Es ist 03.30 h, der Wecker klingelt, welch eine unchristliche Zeit für jemanden der eigentlich Urlaub hat. Aber die Maus ruft und diesem Ruf wollen wir uns natürlich nicht verschließen.
Noch halb im Koma erheben wir unsere müden Körper und machen die Dinge, die man halt unmittelbar vor Urlaubsantritt so macht (Die restlichen Sachen in den Koffer packen, die Tiere versorgen, etc.) Nach Frühstück gelüstet es uns nicht, dafür ist es einfach zu früh und uns erwartet ja schließlich ein reichhaltiges Air France-Frühstück. (Wie reichhaltig dies sein würde, dazu später).

Mein Vater holt uns netterweise ab und bringt uns zum Düsseldorfer Flughafen.
Wir checken ein, gehen durch die Kontrolle (die nicht so schlimm ist wie ich es mir gedacht hatte) und warten gemütlich bis es losgeht. Der Flug ist angeblich "on time" und endlich können wir dann auch boarden. Leider verläßt uns da das Glück, denn das Flugzeug will und will nicht starten. Da Air France ja in den letzten Wochen nicht gerade durch positive Schlagzeilen aufgefallen ist, denken wir uns unseren Teil und senden schon mal das eine oder andere Stoßgebet gen Himmel, just in case!

Schließlich kommt eine Durchsage, daß mit der Gepäckklappe etwas nicht stimmt und es noch eine Weile dauern wird. Ich sehe uns schon in der Luft und unsere Koffer während des Fluges langsam gen Erde fallen. Aus dem vorhin noch pünktlichen Flug wird eine halbe Stunde Verspätung, d. h. dass wir unseren TGV in Paris nicht mehr schaffen werden. Zum Glück habe ich "Service Pro" gebucht (danke noch mal ans Forum). Das gibt uns noch genug Spielraum.

Endlich ist es dann soweit, das Flugzeug hebt ab. Ich bin etwas nervös, denn ich bin vor 9 Jahren zum letzten Mal geflogen. Bald kommen wir auch in den Genuß des tollen, reichhaltigen Frühstücks der Air France, bestehend aus einem Kaffe und einem immerhin wahlweisen normalen oder Schokocroissants. Warum ich bei der Buchung aus einem vegetarischen und einem normalen Frühstück wählen konnte, entzieht sich komplett meiner Logik.

Sobald wir das Frühstück vertilgt hatten beginnt das Flugzeug schon wieder zu sinken, so schnell geht das also. Ich schaue aus dem Fenster und meine Laune sackt eine Stufe tiefer, es regnet. In Düsseldorf hatte noch die Sonne geschienen. Wir landen und müssen erst mit dem Shuttlebus zum Ankunftsterminal gebracht werden. Während der Fahrt stellen wir fest, daß es nicht nur regnet, nein es gießt aus Kübeln. Na, das fängt ja gut an.
Wir warten gefühlte drei Stunden auf unsere Habseligkeiten um dann festzustellen, daß sowohl Koffer als auch Reisetasche naß sind.

Nach einigem kopflosen Hin- und Herrennen im Flughafen finden wir auch endlich das TGV-Büro um unsere Karten zu holen. Es ist mittlerweile schon ziemlich spät, dafür, daß wir schon so früh aufgestanden sind. Als wir endlich im Hotel Cheyenne ankommen und einchecken können ist der Himmel so schwarz, daß er droht uns auf den Kopf zu fallen. Das wundert mich nicht, denn wir sind ja schließlich im Lande von Asterix. Das Einchecken verläuft ohne Probleme, dauert aber eine halbe Ewigkeit. Wir können sogar schon in unser Zimmer, was wir dann auch sofort in Anspruch nehmen.

Wir sind zum Glück im "Billy the Kid"-Haus untergebracht, welches direkt gegenüber der Rezeption liegt, also müssen wir nicht noch endlos mit unserem Gepäck durch den Regen stapfen.
Wir werfen alles ins Zimmer und machen uns sofort auf den Weg in den Park. Ich entscheide mich dafür keine Kamera mitzunehmen, da auf den Bildern ohnehin nur Wasser zu sehen sein würde, also Bilder gibt es erst ab Tag 2.

Es ist 12.00 Uhr als wir endlich durch die Pforten der Maus schreiten, doch meine schlechte Laune wird noch schlechter, als ich die Menschenmassen sehe, die sich auf der Main Street tummeln.

Da wir ja Zeit haben entschließen wir uns dafür, es gemütlich angehen zu lassen. Wir haben keinen festen Plan und schauen uns einfach das an wozu wir Lust haben. Sehr zu meinem Erstauen ist es im Park gar nicht so voll, wie ich gedacht hatte, denn wir kommen überall problemlos durch. Offensichtlich hat das schlechte Wetter doch den einen oder anderen Tagesgast abgeschreckt.

Als erstes verschlägt es uns nach Frontierland, wo wir uns bei den Geistern von "Phantom Manor" einfinden. Nach einem Abstecher nach Fantasyland, wo wir uns mit den Märchen und Casey Junior vergnügen, muß dann doch etwas Thrill her um unseren leichten Frust etwas abzubauen, denn es regnet immer noch Bindfäden. Big Thunder steht auf dem Programm und danach ist meine schlechte Laune wie weggeblasen. Allmählich melden sich jedoch unsere Mägen und wir beschließen diese zu besänftigen. Jetzt komme ich zum allergrößten Manko, was das DLRP aufweist: DAS ESSEN!!!!! Mein Freund und ich sind beide Vegetarier. In Deutschland fühle ich mich schon manchmal diskriminiert aber hier bleibt mir schlicht die Spucke weg.
Es gibt sage und schreibe 5 in Worten FÜNF vegetarische Gerichte bzw. Snacks im Park (mehr habe ich zumindest nicht gefunden), von denen nur drei das Prädikat "eßbar" überhaupt verdienen.
Ich behaupte jetzt mal, daß ich in jedem (!!!) deutschen Freizeitpark besser essen kann.
Letztlich entscheiden wir uns für Colonel Hathi's Pizza Outpost, wo wir unseren Hunger mit Penne Napoli und 4 Käsepizza bezwingen.

Mit gefüllten Mägen geht es wieder auf zu neuen Taten und wir begeben uns ins Discoveryland, wo wir eine Runde Buzz Lightyear Laser Blast fahren. Ich hatte ja schon im Forum gelesen, daß es den Timekeeper nicht mehr gibt und von dieser Attraktion abgelöst wurde. An sich ist die Fahrt ja ganz lustig, wenn man denn im Gegensatz zu mir auch mal trifft. Mein Freund dagegen geht voll drin auf und ich habe keine Chance. Immer wenn ich gerade schießbereit bin, dreht er den Wagen, hmpf.
Der Timekeeper war mir lieber!

Jetzt wo wir gerade einmal hier sind können wir auch gleich mal einen kleinen Abstecher in die Galaxis machen. Die Wartezeit wird mit 5 Minuten angezeigt, also nichts wie ruff auf den Berg.
Ich hatte mir fest vorgenommen bei unserem jetzigen Besuch keine "Bangbux" zu sein und auf jede Achterbahn, sei sie auch noch so heftig drauf zu gehen. Also stapfe ich mutig den scheinbar endlosen Gang bis zum Wartebereich von Space Mountain. Der Mut verläßt mich ein wenig, denn ich bin diese Fahrt bisher nur einmal gefahren und ich kann mich absolut nicht mehr daran erinnern. Was solls jetzt ist es zu spät und schon werden wir "abgeschossen". Die Fahrt ist wirklich klasse und ich verlasse mit einem lauten "nochmal" die Bahn. Mein Freund jedoch winkt ab. Seine Halswirbelsäule hat sich nach der Fahrt wieder zu Wort gemeldet und das bedeutet, daß alle weiteren Achterbahnfahrten mit Schulterbügel für den Rest unseres Verbleibs gestorben sind, d. h. also kein Rock'n'Roller Coaster und kein Indy, schade aber ich kenne diese Bahnen noch nicht und alleine traue ich mich auch nicht drauf, außerdem geht die Gesundheit vor.

Um uns wieder etwas aufzumuntern gehen wir zu Star Tours. Diese Fahrt ist mit einer unserer Lieblingsattraktionen. Man hat hier wirklich das Gefühl in einem Raumschiff zu sitzen, nicht so wie im Phantasialand, wo der Film unscharf ist und man nur durchgerüttelt wird. Ich wünschte nur, ich könnte verstehen, was der Roboter da vor sich in brabbelt.

Nach einem Gang durch die Nautilus, wo wir den furchteinflössenden Kraken besuchen, wollten wir gerade wieder ins Fantasyland wechseln, als ein fürchterliches Gequieke durch den Lautsprecher schallt. Diese schrecklich hohe Stimme kann ja eigentlich nur Minnie sein und tatsächlich kurze Zeit später fährt Minnies Party Train an uns vorbei. Dieser Zug sollte uns die restliche Zeit unseres Aufenthalts verfolgen, denn er fährt gefühlte zwei Dutzend Mal durch den Park und jedes Mal wenn wir aus einer Attraktion kamen erschallte schon wieder Minnies fiepsiges "Attention, Attention".
Wären wir nicht bei Disney hätte ich Minnie wohl irgendwann aus ihrem Zug gezogen und ihr den Mund gestopft, aber das ständige Hören bewirkt nur, daß mir das Party Train Lied (mal abgesehen von dem Gequietsche) irgendwann richtig gut gefällt. Es wird zu einem regelrechten Ohrwurm, den ich sogar heute noch vor mich hin summe. Leider läßt sich dieses Lied nirgendwo käuflich erwerben und wir haben wirklich alles abgeklappert. Also falls jemand von euch eine (selbstverständlich legale) Quelle weiß, wo man das Lied herbekommen kann, wäre ich sehr dankbar.

Gemütlich setzen wir unseren Weg Richtung It's a small world fort. Danach statten wir Alice in ihrem Labyrinth einen Besuch ab und vergnügen uns mit Pinocchio und Schneewittchen. Peter Pan ist sogar heute zu voll. Da wir noch nicht im Adventureland waren wird dies sofort nachgeholt und wir lassen uns von den Piraten kielholen und streunen über die Adventure Isle. Nachdem wir noch durch Aladdins verwunschene Höhle gegangen sind (ein Darkride hierzu wäre mir lieber gewesen) müssen wir ein bißchen chillen und schiffen uns auf der Molly Brown ein. Diese Fahrt ist wirklich sehr entspannend. Mittlerweile ist es schon spät geworden und wir stellen erstaunt fest, daß wir schon fast alles geschafft haben und das obwohl wir erst so spät im Park waren. Dies wird sich noch als sehr nützlich erweisen. Wir beschließen so langsam in Richtung Main Street zu gehen, um da noch ein wenig zu bummeln. Doch was ist das? Absperrungen und Menschenansammlungen, das kann nur bedeuten, es ist Paradenzeit. Ich schaue auf meine Uhr und auf meinen schlauen Shows- und Paraden-Zettel und richtig die "Once upon a dream"-Parade naht. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Die Parade ist zwar sehr schön, aber sie kommt mir irgendwie so kurz vor. Schade, daß es (noch) keine Lichterparade und kein Feuerwerk gibt. War das eigentlich schon immer so, daß Lichterparade und Feuerwerk nur in der Hauptsaison stattfinden?

Wir bummeln noch etwas durch die Main Street Arkaden und begeben uns dann zum Ausgang, denn wir wollen uns im "Relay" in der Bahnstation noch mit Proviand eindecken. Schon wieder erleben wir eine herbe essenstechnische Enttäuschung. Die Kühltheke des Relay ist voll von Sandwiches aber nicht eines davon ist vegetarisch. So etwas simples wie eine Käsebaguette-, brot oder brötchen gibt es hier einfach nicht, und sowas im Land des Käses. Offensichtlich gibt es hier nicht sehr viele Vegetarier. Niedergeschlagen nehmen wir uns nur etwas zu Trinken und einige ungesunde Süßigkeiten mit ins Hotel, das muß halt für heute Abend reichen.

Im Zimmer angekommen erwartet uns die nächste böse Überraschung, denn wir entdecken, daß das Zimmer nicht nur uns gehört. Auf dem Boden haben sich unsere Mitbewohner eine regelrechte Straße eingerichtet, also sind wir gezwungen unsere Sachen nicht mehr auf dem Boden zu lagern.

Wir sind zu erschöpft, um uns darüber aufzuregen und fallen nur noch ins Bett, morgen ist ein neuer Tag.

Erkenntnis des Tages: Nicht alle Dinge sind so schlimm, wie sie aussehen.
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"Baldrick, have you no idea what irony is?" - "Yeah, it's like goldy and bronzy only it's made of iron."
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Alt 15.11.2009, 19:58
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Tag 2

Das nervige Klingeln meines Reiseweckers reißt uns schon früh aus dem Bett. Wir haben heute nämlich das 07.00 h Frühstück, da wir zum ersten Mal die "Extra Magic Hours" nutzen wollen (bei unserem Besuch vor 6 Jahren gab es die noch nicht.)

Zunächst wollten wir uns mit unseren Mitbewohnern arrangieren, aber als ich dann eine von ihnen auf dem Telefon erwische (sie wollte wohl ein Ferngespräch tätigen) wird es uns doch zuviel und wir beschließen nach dem Frühstück bei der Rezeption vorbeizuschauen.

Als wir im Chuck-O-Wagon ankommen ist es kurz vor sieben und es hat sich schon eine kleine Schlange gebildet. Wir warten eine Weile, aber die CMs sind heute morgen wohl nicht von der schnellen Sorte und so dauert es noch bis zehn nach sieben, bis wir endlich zuschlagen dürfen. Ich rege mich nicht auf, denn ich habe ja Urlaub! Das Essen ist so wie ich es in Erinnerung hatte, wobei ich aber immer noch nicht verstehe, warum es statt Käsescheiben Käsewürfel gibt, ist doch total unhandlich.

Nach dem Frühstück gehen wir zur Rezeption, um unser Ameisenproblem zu schildern. Die nette Dame am Empfang hat Humor und meint, das Beste für uns UND die Ameisen wäre, wir würden ein neues Zimmer bekommen. Eigentlich wollten wir ja nur, daß mal jemand mit Paral durchs Zimmer geht, aber so ist es natürlich viel besser. Wir erklären uns einverstanden und nach nicht mal fünf Minuten bekommen wir ein neues Zimmer im ersten Stock des "Sitting Bull"-Hauses, also ein Haus weiter. An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für die französischen CM im Park brechen. Ich weiß, daß es immer wieder negative Erfahrungen gibt, aber uns sind bis auf einen etwas muffeligen Verkäufer ausnahmslos nette CMs begegnet. Wenn wir ein Problem oder eine Frage hatten, wurde uns immer sehr zuvorkommend und nett geholfen. Eine CM erklärte uns sogar ungefragt den Weg nur weil wir stehengeblieben sind und wohl etwas fragend geschaut haben. Mit englisch kamen wir überall weiter und niemand hat auf stur geschaltet, weil wir kein französisch gesprochen haben. Das ist aber natürlich nur unsere persönliche Erfahrung, vielleicht haben wir ja auch nur Glück gehabt.

Der Umzug ins neue Zimmer geht schnell und wir stellen fest, daß es zum Glück ameisenfrei ist.













Wir fahren mit dem Bus in den Park. Vor dem Eingang tummeln sich schon Menschentrauben, obwohl der Einlaß ja nur für Hotelgäste ist, sind es doch schon einige, die in den Park strömen. Das Wetter ist kein Vergleich zum Vortag, es ist zwar bewölkt, aber die Sonne kommt hier und da mal durch und dann wird es schon richtig warm. Meine Vermutung, daß es heute voller werden wird als gestern sollte sich noch mehr als bestätigen.









Als erstes begeben wir uns ins Fantasyland, weil dort die meisten Attraktionen auf haben. "Peter Pan's Flight" Wartezeit 0 Minuten, so liebe ich das. Leider scheinen die den Turbogang eingeschaltet zu haben, denn die Fahrt geht viel zu schnell, man kann kaum alles sehen.

Danach eine Runde in den Teetassen und auf dem Karussell, die beide auch viel zu schnell vorbei sind.





























Gemütlich gehen wir ins Discoveryland, wo wir (bzw. mein Freund) versucht mit Buzz Lightyear das Universum zu retten. Auf unserem schlauen "EMH"-Zettel steht, daß Star Tours auch geöffnet ist, dies erweist sich leider als Fehler auf dem Zettel. Space Mountain ist dafür wohl geöffnet und mit 5 Minuten Wartezeit sehr einladend. Da mein Freund seine Nackenwirbel lieber nicht riskieren möchte, beschließe ich eine Runde alleine zu fahren. Dies sollte dann auch meine letzte für den Rest unseres Aufenthaltes sein, denn als ich aus der Bahn komme, schmerzt mein Nacken ziemlich.









Da uns das Orbitron uns nicht wirklich interessiert gehen wir in Richtung Frontierland um uns schonmal anzustellen, um Big Thunder zu fahren. Es ist mittlerweile schon nach zehn und es wird immer voller.































Wir statten den Piraten und den Geistern noch einen Besuch ab bevor es so voll wird, daß man fast nirgendwo mehr ohne 20 - 30 Minuten Wartzeit durchkommt. Da wir ja am Vortag schon so gut wie alles gesehen haben und die EMH heute morgen ebenfalls voll ausgenutzt haben, beschließen wir zu unserem Lieblingsplatz gegenüber dem "Cabane des Robinson" (welches leider geschlossen hat) zu gehen und ein wenig zu relaxen. Dummerweise ist ausgerechnet dieser Platz zur Raucherzone gemacht worden. Ich frage mich ohnehin, wozu es im Park Raucherzonen gibt, wo doch ohnehin jeder raucht, wo er möchte, ohne daß seitens der CM etwas dagegen gemacht wird.


Unser Lieblingsplatz












eine vorlaute Gans







Nachdem wir uns eine Weile ausgeruht haben gehen wir wieder in Richtung Main Street, um uns "Mickeys Magical Party" anzuschauen. Die Show an sich ist jetzt nicht so schlecht, aber irgendwie kommt bei mir nicht wirklich Disney-Feeling auf. Mir fehlt halt einfach eine Geschichte. Das Hüpfen und Tanzen wird auf die Dauer langweilig. Das Titellied allerdings wird schnell zu einem Ohrwurm und bald darauf auch käuflich erworben.











Nach der Show fällt uns auf, daß wir ja noch gar nicht mit der Eisenbahn gefahren sind. Wir beschließen dies schleunigst nachzuholen und begeben uns zum Frontierland, wo es an der Station nicht so voll ist, wie auf der Main Street.

Als wir wieder in der Frontierland-Station ankommen ist es Zeit für Woodys Roundup. Die Schlange ist jedoch so lang, daß ich nur von Weitem ein Bild von Woody mache.



Die Zeit vergeht so schnell, daß es schon wieder nachmittag ist und sich unsere Mägen bemerkbar machen. Aufgrund der großen Hitze ist unser Hunger nicht ganz so groß, so daß wir uns nur eine Pommes im "Last Chance Cafe" genehmigen. Schließlich bekommen wir ja heute Abend in der Buffalo Bill Show etwas zu essen.

Nach dem Essen wollen wir nochmal Big Thunder fahren und stellen uns ohne Fastpass in die Schlange, denn es heißt nur 20 Minuten Wartezeit. Leider werden aus den 20 Minuten 40 Minuten und ab da nehmen wir uns vor, den angegebenen Wartezeiten nicht mehr blind zu vertrauen.

Wo wir gerade einmal hier sind, chillen wir noch ein wenig auf der Molly Brown und machen uns dann langsam auf den Weg Richtung Ausgang.

Vor der Show wollen wir uns noch ein wenig ausruhen und frisch machen.


Wir haben die zweite Show des Abends gebucht, aber müssen schon eine Stunde vorher da sein.
Pünktlich finden wir uns am Eingang ein und warten auf den Einlaß. Wir sind gespannt darauf, was uns gleich erwartet. Außerdem knurren unsere Mägen schon gewaltig.

Beim Einlaß erhalten wir unsere Hüte (wir gehören zum grünen Team) und schauen uns erstmal im Vorraum um. Nach einer Weile startet die Pre-Show mit einer Jongleuse und einer Country-Band, die uns schonmal kräftig einheizen. Zum Schluß gesellt sich noch Goofy dazu, der noch einige Faxen macht. Mit einem lauten "Yeeehaw" dürfen wir dann auch endlich unsere Plätze einnehmen.















Unsere Plätze liegen zwar günstig, aber die Sitze sind etwas beengend, so daß man leider die Beine nicht ausstrecken kann. Neben uns sitzt nur noch ein Pärchen, die einen netten Eindruck machen. Wir sitzen noch nicht ganz und wir bekommen schon etwas zu trinken. Die Gläser sind schön groß, so daß nicht alle zwei Sekunden nachgefüllt werden muß.
Dann beginnt die Show und der erste Gang wird serviert. Unser vegetarisches Chili sin Carne und das Maisbrot schmeckt richtig gut und wir sind positiv überrascht. In der "Manege" werden die Reiter von Büffeln und Longhorns abgelöst, Sitting Bull trifft auf Buffalo Bill und Annie Oakley schießt alle Neune (wobei wir uns fragen, ob die wirklich trifft, oder ob da technisch nachgeholfen wurde). Mickey, Minnie, Chip und Dale kommen im Planwagen daher und es wird ein Lagerfeuer gemacht.

Mittlerweile bekommen wir den zweiten Gang und unsere anfängliche Euphorie wird gedämpft. In der Pfanne tummeln sich halbgare Kartoffeln, undefinierbares Schnittbohnengemüse und (jetzt kommt's) vegetarische Tortellini in Käsesahnesoße, was für eine Kombination. Bei allem wurde scheinbar komplett auf Salz verzichtet, denn es schmeckt nach nichts. Ich esse nur die Tortellini, den Rest laß ich stehen. Meinem Freund geht es ähnlich. Unseren carnivoren Nachbarn scheint es allerdings auch nicht zu schmecken, denn bei beiden ist die Pfanne auch noch halbvoll.
Inzwischen hat Buffalo Bill das Rodeo angekündigt und ich hoffe sehr, daß es kein echtes ist, denn das ist die reinste Tierquälerei. Meine Befürchtungen sind jedoch unbegründet, denn das Rodeo erweist sich als eine Ansammlung von verschiedenen Schnellig- und Geschicklichkeitsspielen. Obwohl die ganze Show fast ausschließlich auf englisch ist (Buffalo Bill und Annie Oakley sprechen zwar hin und wieder französisch, dies aber mit einem so breiten amerikanischen Akzent, daß sie in meinen Augen unmöglich Franzosen sein können) ist es schwer zu verstehen, was das Ziel des jeweiligen Spiels ist. Dies liegt aber auch daran, daß mittlerweile die Clowns aufgetaucht sind, die das jeweilige Team (also uns) mit Späßen und Animationen so dermaßen ablenken, daß wir von der eigentlichen Handlung kaum noch etwas mitbekommen.

Als der Nachtisch (warmer Apfelkuchen mit Eis) gereicht wird, kommen wir kaum dazu ihn zu essen, weil der Clown uns anweist, immer wieder mit dem Löffel auf den Tisch zu hauen.

Nach dem Nachtisch gibt es noch Kaffe und ehe wir uns versehen ist die Show schon wieder vorbei und wir stehen draußen in der angenehmen Abendluft. Wenn man mal vom Essen absieht war die Show ganz unterhaltsam, aber das reicht jetzt erstmal für die nächsten Jahre. Obwohl wir nicht so viel gegessen haben, sind wir doch gesättigt und beschließen noch ein wenig durch das Village und die Shops zu bummeln. Beim Lake Disney angekommen fällt uns der Ballon auf, den wir schon den ganzen Tag auf- und ab haben gehen sehen. Eine zufällig deutsche CM erzählt uns, daß man mit dem Ballon fahren kann. Mein Freund ist sofort Feuer und Flamme, mir sieht das Ganze jedoch zu wackelig aus.

Im Zimmer angekommen machen wir nicht mehr viel und fallen als bald in einen geruhsamen Schlaf.

Erkenntnis des Tages: Auch Ameisen haben ein Recht auf Leben!
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Alt 15.11.2009, 20:41
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Tag 3

Da wir heute das „späte“ 07.30 h Frühstück haben, beschließen wir den heutigen Tag in den Studios zu verbringen. Diese öffnen ja bekanntlich erst um 10.00 h ihre Pforten und so können wir den Tag gemütlich angehen lassen.

Als wir den Park betreten, stellen wir erstaunt fest, daß sich in den sechs Jahren Abwesenheit doch einiges getan hat. Immerhin werden jetzt die Hollywood Hills und ein kleiner Straßenzug simuliert, der einen ein wenig an die Studios in Florida erinnert.








Zur Begrüßung gab es Live-Musik





Bei der Backlot Tour hat sich schon eine Menschentraube gebildet und wir beschließen die erste Fahrt mitzumachen. Hier hat sich so gut wie nichts verändert. Man fährt durch den „Catastrophe Canyon“, vorbei an zahlreichen angeblichen Requisiten (die Chinesen-Statue, die mich ein wenig an Jet Li als Drachenkaiser erinnert, war bei unserem letzten Besuch noch weiß) und vorbei an den Kulissen von „Dinotopia“ und „Herrschaft des Feuers“.
Damals hat mich das schon nicht sonderlich beeindruckt und daran hat sich nichts geändert. Hinzu kommt, daß man unseren „Moderator“ Jeremy Irons kaum verstehen kann, weil der Motor des Bähnchens so laut ist. Da könnte man ein wenig mehr draus machen.




den Chinesen meine ich













Auf geht’s zu "Cinémagique". Die Show ist wirklich sehr unterhaltsam und lustig.

Da wir bis zur nächsten Vorstellung von Animagique noch Zeit haben, verschlägt es uns zur „Art of Disney Animation“. Der Zusammenschnitt aus Disney-Filmen wurde aktualisiert und ist immer noch herzerwärmend. Einen Raum weiter erwartet uns dann ein, ich nenne ihn mal, Animateur, der mit einem Cartoon-Mushu auf einer Leinwand interagiert. Beide erklären uns Laien ein wenig über die hohe Kunst der Animation. Da dies nur auf französisch abläuft, gibt es für die nicht französischsprechenden Besucher einen Kophörer bei dem man aus verschiedenen Sprachen auwählen kann. Man muß sich aber sehr konzentrieren, um die Übersetzung zu verstehen, da der Ton aus dem Kopfhörer recht leise und der französiche Ton von der Bühne recht laut ist.

Gemütlich gehen wir zu "Animagique" und stellen uns schonmal an. Gebetsmühlenartig wird andauernd in ein halbdutzend Sprachen durchgesagt, daß jeglich Film- und Fotoaufnahmen zur Sicherheit der Darsteller untersagt sind. Als die Show dann endlich beginnt, gibt es immer noch den einen oder anderen Unverbesserlichen, den das nicht interessiert und trotzdem munter vor sich hin knippst. Zum Glück gibt es aufmerksame CM, die sofort ein Pinnchen davor schieben. Einer wird sogar des Saales verwiesen. Sehr schön, wenn doch nur anderswo im Park genauso durchgegriffen werden würde (Stichwort: Rauchen).

Nach der Show habe ich schon wieder einen Ohrwurm, der sich durch meine Gehirnwindungen futtert – la, la, la, Animagique, Animagique *sing*.







Nach den ganzen Shows haben wir jetzt schon ein wenig Lust auf „fahren“ und wir begeben uns zu „Chrush’s Coaster“. Da wir uns nicht sicher sind, ob unsere „außergewöhnlichen“ Körpermaße in die doch recht eng wirkenden Wagen passen, fragen wir vorher einen CM, ob wir seiner Meinung nach fahren könnten. Dieser ist sehr nett und führt uns in den Ausgangsbereich, wo wir uns die Wagen aus der Nähe anschauen können. Er meint, er hätte schon Dünnere gesehen, die nicht fahren konnten aber auch Dickere, die fahren konnten, allerdings könnte es durchaus knapp werden.
Da wir keine Lust haben uns 45 Minuten anzustellen, um dann möglicherweise nicht fahren zu können, finden wir uns damit ab, heute keine weitere „Fahrt“ mitzumachen, denn die fliegenden Teppiche waren geschloßen.

Also gehen wir doch wieder in eine Show, nämlich "Stitch Live". Zum Glück gibt es gerade eine Vorstellung auf englisch, die wirklich sehr lustig ist. Einer aus unserer Gruppe wird auf einem Fahndungsplakat als gefährlichsten Verbrecher des Universums identifiziert und ein Geburtstagskind bekommt auch noch eine besondere Behandlung.

Nachdem wir Stitch geholfen haben zu fliehen geht es zu "Armageddon". Irgendwie kann ich mit dieser Attraktion nicht wirklich etwas anfangen. Die Pre-Show mit Michael Clarke Duncan ist ja ganz lustig und auch die Effekte sind nicht schlecht gemacht aber irgendwie erinnert mich das Ganze an die "Raumschiff Orion"-Attraktion aus den Bavaria Studios Bottrop (für die, die sich noch dran erinnern können) und wenn man wieder draußen ist, denkt man nur "Wie und das wars jetzt?".
Mal abgesehen davon, daß der Film ja jetzt auch schon seine 11 Jahre auf dem Buckel hat und vielleicht etwas veraltet wirkt. Vielleicht kann man ja hier mal etwas verändern.

Als wir der zusammenbrechenden MIR entkommen sind und wieder das Tagelicht sehen, ist es schon fast Zeit für "Moteur ... Action! Stunt Show Spectacular", welches ja, wie praktisch, gleich gegenüber liegt. Nach dem Einlaß suchen wir uns ein schönes Plätzchen und harren der Dinge die da kommen sollten. Leider geht es schon mit der Action los, noch bevor die Show angefangen hat.
Ein Mann kommt die Tribüne heruntergelaufen, in den Armen ein blutendes Baby, welches sich offensichtlich im Gesicht verletzt hat. Er wird sofort von mehreren CM empfangen, die sich um ihn kümmern.
Wenige Sekunden später ist auch die Mutter (nehmen wir mal an) zur Stelle. Die Frau ist völlig hysterisch und zittert am ganzen Körper. Verständlich, denn das Baby sieht wirklich so aus, als wenn es jeden Moment verbluten könnte.
Wir sitzen zwar nah genug, um alles sehen zu können, aber nicht um verstehen zu können, was geredet wird. Der Gestik der CM nach zu urteilen, wissen sie nicht genau, was zu tun ist, denn sie laufen aufgeregt hin und her.
Bei so vielen Menschen, sollte man meinen, muß doch mindestens ein Arzt, Sanitäter oder ähnliches dabei sein. Und so ist es auch. Genau vor uns springt ein Mann auf und läuft hinunter, um zu helfen. Alle zusammen verschwinden hinter der Tribüne.

Einige Minuten später taucht der "Arzt" wieder auf und kehrt auf seinen Platz zurück. Er ist Franzose und so können wir leider nicht verstehen, was er seiner Familie erzählt. Er zeigt jedoch mit dem Finger auf den Nasenrücken und so vermuten wir, daß das Baby auf eben jenen gefallen, oder sich eben jenen gestoßen hat. Erstaunlich, welche Blutmengen so eine kleine Wunde hervorbringen kann.
Der "Arzt" macht aber einen ruhigen Eindruck und so gehen wir davon aus, daß alles in Ordnung ist.

Gleichzeitig fällt uns auf, wie viele Klein(st)kinder und Säuglinge wir schon unter den Besuchern gesehen haben. Wir fragen uns ernsthaft, was Eltern dazu treibt mit solch kleinen Kindern einen Freizeitpark zu besuchen. Weder die Kinder noch die Eltern haben doch etwas davon.

Die Show fängt endlich an und sie gefällt uns richtig gut, auch wenn weder mein Freund noch ich richtige Autofreaks sind. Es ist schon sehr beeindruckend, was diese Stuntmänner- und Frauen alles leisten und mit welchen Tricks gearbeitet wird. Ich finde auch nicht, daß man die Show durch die Indy-Show ersetzen sollte.







Das es schon wieder nachmittag ist merken wir nur an unseren knurrenden Mägen. Time flies, when you're having fun. Wir gehen ins "Restaurant en Coulisse" denn Pommes und Knoblauchbaguette stehen mal wieder auf dem Speiseplan. Eine abwechlungsreiche Ernährung sieht anders aus. Über die nicht vorhandene Auswahl kann ich mich gar nicht genug aufregen. Wenn wir gewußt hätten, was für eine kulinarische Katastrophe an diesem Abend noch auf uns warten würde, wir hätten hier wohl ein wenig mehr gegessen und vielleicht noch ein Baguette mit ins Hotel geschmuggelt.

Da die "Disney's Stars'n'Cars" Parade erst für 18.30 h geplant ist, wir diese aber unbedingt sehen wollen, beschließen wir uns einfach irgenwo hinzusetzen und auf die Parade zu warten.
Die Wahl fällt auf eine Bank vor Cinémagique, eine gute Wahl, wie sich noch herausstellen sollte.

Während wir so warten kommt plötzlich der High School Musical-Wagen angefahren. Eigentlich interessiert uns diese High Musical Sachen überhaupt nicht (sind ja auch nicht die Zielgruppe), aber irgendwie ist die Musik ansteckend und so schaue ich mir das ganze doch mal an. Mein Freund bleibt lieber sitzen.



Kaum habe ich mich wieder gesetzt, kommen auch schon einige CM, die offensichtlich die Paradenstrecke absperren und das zwar genau vor unserer Bank. Wir fragen einen CM, ob wir sitzen bleiben dürfen und er nickt. Besser hätten wir es nicht haben können.











Nach der Parade werden wir freundlich aber bestimmt aus dem Park geworden, da es schon nach 19.00 h ist.

Wir fahren ins Hotel zurück, haben aber noch gar keine Lust aufs Zimmer zu gehen und so entschließen wir uns dazu den Abend im, bzw. vor dem Red Garter Saloon ausklingen zu lassen. Hier ist noch richtig viel los, die Sonne scheint und es richtig gemütlich. Das eine oder andere Bierchen wandert in unsere durstige Kehlen, was zur Folge hat, daß sich ein gewisser Hunger wieder zu Wort meldet. Wir sehen mehrere Leute mit Pizza herumlaufen und mein Freund begeht den folgenschweren, aber gut gemeinten, Fehler uns 2 große 4 Käsepizza für € 38,00 (!!!) zu bestellen. Da er davon ausgeht, daß es die gleiche Art von Pizza ist, wie die im Park.
Das erste Stück schmeckt auch tatsächlich so, aber plötzlich habe ich das Gefühl in puren Schimmel zu beißen. Eine von den 4 Käsesorten ist Gorgonzola. Als Vegetarier ist die Affinität zu Käse vielleicht ausgeprägter als bei Fleischessern, aber Gorgonzola gehört bestimmt nicht dazu. Sowohl mein Freund als auch ich HASSEN Gorgonzola. Selten haben wir so etwas Ekelhaftes gegessen, wie diese Pizza. Und das auch noch für soviel Geld.

Jetzt mal ehrlich, warum sind die bei Disney nicht in der Lage, daß Essen so zusammen zu stellen, daß man auf den größten gemeinsamen Nenner kommt? Man kann doch mit einer Pizza Margarita viel weniger falsch machen, als mit einer Pizza mit Gorgonzola.
Wir waren jedenfalls nicht die einzigen, die ihre Pizza kaum gegessen wieder zurückgehen ließen.
Das sind so Dinge, die sind mit meinem logischen Menschenverstand nicht vereinbar.

Wir spülten unseren Ärger und unseren Frust mit noch mehr Bier herunter und mit einem kleinen Schwipps landeten wir am späten Abend endlich in unserem Bett.

Erkenntnis des Tages: Nie wieder Pizza im Red Garter Saloon!
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Falls es jemanden interessiert, hier noch der Rest vom Fest:

Tag 4

Heute geht es zur Abwechslung mal wieder früh in den Park zu den EMH.
Wir haben Glück, denn kaum betreten wir die Main Street kommt auch schon der Kollege hier



mit dem wir gemütlich entlang der Main Street zum Schloss fahren.





Im Fantasyland klappern wir dann die üblichen Verdächtigen an Attraktionen ab – Peter Pan, Karussell und die Teetassen. Im Discoveryland wird schnell noch eine Runde Buzz Lightyear „gezockt“ und dann sind wir mit den geöffneten Fahrgeschäften auch schon durch.
Die EMH sind schon eine tolle Sache. Noch toller wäre es natürlich, wenn noch ein paar mehr Sachen geöffnet hätten, wie Big Thunder, die Piraten oder Phantom Manor, aber man kann nun mal nicht alles haben.

























Da wir ja alles (was uns interessiert) schon mindestens einmal gemacht und gesehen haben, lassen wir es ruhig angehen und warten vor der Absperrung zum Adventureland bis selbiges geöffnet wird.

Als erstes gehen wir zu den Piraten, wo sich schon ein ganz schöne Schlange gebildet hat – wo kommen die bloß alle her?

Danach stromern wir noch ein wenig über die „Adventure Isle“ und sehen uns noch mal den Totenkopf von Innen an. Die eine oder andere Hängebrücke wird ebenfalls erklommen.




















Vogel Roch lässt grüssen

Dann geht es querfeldein ins Frontierland wo Big Thunder, Phantom Manor und der Raddampfer auf uns warten.

























Obwohl es noch recht früh ist, ist es schon fast unerträglich voll. Wir fragen uns, wenn es jetzt schon so voll ist, wie wird es dann wohl im Juli/August sein? Wahrscheinlich kommt man dann ohne Fast-Pass (den wir bisher noch nicht gebraucht haben) gar nicht mehr zurecht.

Vorerst sind wir genug „bespaßt“ worden und so steht jetzt erstmal ein ausgedehnter Shopping-Trip auf dem Programm. Da wir bis jetzt sehr sparsam gewesen sind und noch weit unter unserem Budget liegen, ist jetzt kein Shop mehr vor uns sicher und so werden nach und nach 2 Kugelschreiber, mehrere Pins, Ersatzaufsteckkappen für Pins, diverse CDs mit Parkmusik (leider keine davon mit „Tous en Train“ *schnüff*), diverse Placemats, eine Geschenk-Tasse, eine Tinkerbell und eine Arielle Schneekugel, eine faltbare „Mickey’s Magical Party“-Einkaufstasche, 2 Mini-Handtücher zum in Wasser auflösen, eine Wall-E-Figur und 2 Fridge Magnets in den Hotel-Shop geschickt. Übrigens ein toller Service, wie ich finde.

Wir sind große Rattenfreunde und dürfen 13 davon unser eigen nennen. Selbst mit den wildlebenden im Park haben wir uns dank meines Freundes, den Rattenflüsterer, angefreundet.
Deshalb darf natürlich auch ein rattiges Souvenir in Form einer Plüschfigur aus Ratatouille nicht fehlen. Leider müssen wir erst den halben Park abklappern bevor wir in einem größeren Shop auf der Main Street fündig werden. Offensichtlich ist dieser Pixar-Film nicht so beliebt.
Eigentlich wollten wir einen Remy haben, da dieser aber ziemlich verunglückt aussieht (zu große Augen mit einem absoluten Kifferblick und einem selten dämlichen Gesichtsausdruck), entscheiden wir uns für einen Emile.


Remy sah noch dämlicher aus






noch mehr "rattige" Souvenirs



In einem Shop im Adventureland finde ich auch endlich wieder diese kleinen Buchsbäume mit Draht in Form eines Mickey Kopfes drum herum, aber € 25,00 finde ich dafür etwas übertrieben. Außerdem hätte ich wohl einige Probleme, diesen in den Koffer zu bekommen.
Auch verzichte ich schweren Herzens auf eine riesengroße Schneekugel, die (angeblich nur heute) von € 199,00 auf € 89,00 heruntergesetzt ist. Die wäre nie heil zu Hause angekommen.

Nach all dem Shopping ist es mal wieder Zeit für ein wenig Entertainment. Also geht es ins Discovery-Land zu „Honey, I shrunk the audience“, welches wir noch gar nicht gesehen hatten.







Anschließend wollten wir uns noch mal dem schrecklichen Kraken in den Tiefen der Nautilus stellen, allerdings kommt uns da ein Wesen aus dem All dazwischen, welches sich Stitch nennt.





Die Show hat gerade begonnen, aber wir können (wie so viele andere hier im Forum) nicht wirklich etwas damit anfangen. Für Kinder ist es sicherlich eine schöne Abwechslung aber das Kind in mir findet es nicht so toll – eine Tanzshow im Park reicht völlig.

Wir lassen also den graublauen Außerirdischen nebst seiner Tanz-Armada links liegen, machen nur ein paar Bilder und schlagen uns nach der Nautilus wieder zum Fantasyland durch.
Wir fahren noch mal „It’s a small world“, wo es gerade erstaunlich leer ist. Wir machen es wie beim Autofahren, jede Lücke (in Form von wenig Andrang) wird genutzt.

Unglücklicherweise sind die restlichen Attraktionen im Fantasyland ziemlich überlaufen und so gehen wir wieder zu unserem Lieblingsplatz, um die Ratten zu besuchen. Mittlerweile hat es sich schon zur Gewohnheit entwickelt, dass wir vom Frühstück ein viertel Brötchen mitnehmen und es an die Pelznasen verfüttern. Mein Freund hat sie schon soweit, dass sie aus der Hand essen.



Nachdem wir uns hier wieder ein wenig entspannt haben, stürzen wir uns wieder ins Getümmel.
Allmählich wird es Zeit etwas zu essen und wir begeben uns zum letzten Mal ins „Last Chance Cafe“, um uns, ebenfalls zum letzten Mal, ein paar Pommes zu Gemüte zu führen.

Auf der Main Street begegnet uns zur Abwechslung mal wieder „Minnie’s Party Train“, welchen wir diesmal fotografisch festhalten.











So langsam geht auf die Paradenzeit zu und wir suchen uns ein Plätzchen im Zuschauerbereich vor der Schlossbühne.

Wir haben vom Vortag gelernt und setzen uns so hinter die schon vorhandene Absperrung, dass sich niemand mehr vor uns drängeln kann. Nach und nach kommen immer mehr Menschen dazu und wir sind froh, dass wir uns schon so früh eingefunden haben.
Ein weibliches und ein männliches CM gehen vor uns auf und ab und machen Späßchen, tanzen zur Musik und spielen mit den Kindern in der ersten Reihe. Es ist wirklich schön anzusehen, wie viel Spaß sie an ihrer Arbeit haben – das ist halt Disney.

Die Parade bequem im Sitzen verfolgen – so muss das sein. Ich kann nur jedem empfehlen sich diesen Ort für die Parade auszusuchen.

Als die Parade vorbei ist, bummeln wir noch ein wenig über die Main Street und verlassen dann den Park in Richtung Disney Village. Nach unserem gestrigen Fiasko mit der Käsepizza möchten wir jetzt auf Nummer sicher gehen und klappern die einzelnen Restaurants im Village nach etwas Essbarem ab. Nachdem „King Ludwig’s Castle“ in die nähere Auswahl gekommen ist, bleiben wir aber im "Billy Bob's Saloon" hängen, denn dort gibt es vegetarisches Chili in einer Folienkartoffel und als Nachtisch einen Brownie.
In der Hoffnung, dass es das Chili aus der Buffalo Bill Show ist, bestellen wir uns zwei Portionen und werden diesmal nur zur Hälfte enttäuscht.
Das Chili ist in der Tat dem in der Show ebenbürtig, die Kartoffel jedoch entpuppt sich als halbgares etwas mit einem undefinierbaren Geschmack. Aber egal, Hauptsache ist es macht satt und das tut es.

Gut gestärkt für das „gefährliche“ Unterfangen, welches auf dem See auf uns wartet, machen wir uns wieder auf den Weg.
Mein Freund hat mich nämlich dazu überredet mit dem Ballon zu fahren.
Mir ist nicht ganz wohl bei der Sache, da ich eigentlich Höhenangst habe, erst Recht wenn es eine wackelige Höhe ist, auf die ich mich begebe. Ich bin auch kein großer Freund von Riesenrädern.
Aber ich habe zugestimmt und da muss ich jetzt einfach durch. € 12,00 pro Person für ein paar Minuten „Air Time“ ist zwar etwas happig, aber im Urlaub muss man es ja nicht so genau nehmen.





Wir steigen ein und der Ballon begibt sich in luftige Höhen. Zuerst will ich gar nicht hinschauen, aber mein Freund bringt mich doch dazu die Aussicht zu genießen und diese ist wirklich toll. Den ganzen Disneyland-Komplex mal aus der Vogelperspektive zu betrachten ist wahrlich etwas Außergewöhnliches. Erst jetzt bekommt mal einen Eindruck davon, wie groß das alles ist. In der Ferne machen wir sogar den Eiffelturm aus. Leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und schon hat uns die Erde wieder.

Beschwingt gehen wir zum Hotel zurück und lassen, wie gestern, den letzten Abend im Red Garter Saloon bei einigen Cocktails und Bierchen ausklingen.

Erkenntnis des Tages: Ängste lassen sich überwinden!


Letzter Tag

Heute gibt es nicht viel zu schreiben, denn heute ist Abreisetag.

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen, dank dem gelassenen Platz im Koffer, passen zum Glück alle Souvenirs hinein.

Wir checken aus und begeben uns mit Sack und Pack in den Park, wo wir unser Gepäck an der dafür vorgesehenen Gepäckaufgabestelle abgeben. Auch wieder so ein toller Disney-Service, auch wenn er kostenpflichtig ist.

Im Park begeben wir uns als erstes zu Star Tours, denn es ist die Lieblingsattraktion meines Freundes und er möchte sie vor der Abreise auf jeden Fall noch mal fahren.
Wir sind die ersten, denn es ist noch früh und in dem Bereich des Parks ist noch kaum eine Menschenseele zu sehen.

Wir stellen uns schon mal an und während wir so warten, kommen immer mehr Menschen und stellen sich hinter uns an. Es ist wirklich lustig zu sehen, wie die Schlange im Laufe der Zeit immer länger wird. Das müsste man echt mal in einem Zeitraffer-Film sehen. Als Star Tours endlich geöffnet wird, reicht die Schlange bis zum Space Mountain, macht dann einen Knick und von dort fast bis zum Eingang von Videopolis.

Wir sputen uns hinein, denn hinter uns sind zwei Männer, die versuchen sich an uns vorbei zu drängeln. So etwas macht mich ja fuchsig. Wenn ich mich schon so lange vorher anstelle, dann möchte ich auch als erstes fahren. Aber wir sind und machen uns breit, so dass die beiden Drängler keine Chance haben.

Nach der Fahrt gehen wir ins Frontierland, wo wir eine Abschiedsrunde auf der Big Thunder fahren wollen. Leider sind schon jetzt 40 Minuten Wartezeit angeschlagen und so ziehen wir uns den ersten und gleichzeitig letzten Fastpass unseres Aufenthaltes. Später erfahren wir, dass es für Star Tours an diesem Tag keine Fastpässe gibt, wir haben uns also genau für die richtige Reihenfolge entschieden.

Big Thunder sollte die letzte Attraktion sein, die wir an diesem Tag fahren würden. Wir waren schlicht und ergreifend von der permanenten „Bespaßung“ übersättigt und so gingen wir wieder zu unserem Lieblingsfleckchen, um uns von den Ratten zu verabschieden.

Bevor wir uns endgültig von der Maus verabschiedeten und uns bei ihr für ihre Gastfreundschaft bedankten, schauten wir uns noch einmal ihre Show an, ließen den Partyzug noch einmal an uns vorüberziehen und nahmen unser letztes Mahl bei Colonel Hathi’ s ein.

Dann hieß endgültig Abschied nehmen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nahmen wir unsere Koffer wieder in Empfang und machten uns auf den Weg zum Bahnhof.


letzte Impressionen

Für die Rückfahrt nach CDG hatten wir wieder den TGV gebucht, weil es auf der Hinfahrt ja auch schon super geklappt hat. Also ich kann den TGV nur wärmstens empfehlen, obwohl er deutlich teuer ist als der Shuttlebus.

Wir kommen weit vor der Zeit im Flughafen an und können in aller Ruhe unser Gepäck aufgeben und durch die Sicherheitskontrolle, welche wesentlich strenger abläuft als in Düsseldorf. Mein Freund muss sogar seinen Gürtel ausziehen, ich hingegen nicht obgleich wir ähnliche Gürtel anhaben. Anscheinend traut man uns Frauen wohl keine Attentate zu.

Jetzt ist mal wieder warten angesagt. Wir sind beide nur noch müde und so machen wir in Schichten für einige Minuten die Augen zu.

Zu allem Überfluss erscheint recht bald auf den Bildschirmen, eine Anzeige, dass unser Flug Verspätung hat. Was solls, wir sind ja dran gewöhnt – Air France halt.

Irgendwann geht es aber doch endlich los uns wir bringen den Flug bis auf einige Turbulenzen problemlos hinter uns, wenn man mal davon absieht, dass mein Freund seinen gebuchten Fensterplatz nicht bekommen hat.

Nach einer Fahrt mit der S-Bahn, die zum Glück noch bis SG HBF durchfährt, was sich ja bald ändern soll, und einem anschließenden Taxi kommen wir nach einer gefühlten Ewigkeit zu Hause an.

Erkenntnis des Tages: Fliegen ist auch nicht alles!
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